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Neujahrvorsätze in Corona-Zeiten

So langsam nähert sich 2020, zum Glück würde so manch einer sagen, dem Ende. Allerdings stellen sich einige zu dieser Zeit die Frage: Was sollte ich im nächsten Jahr ändern? Um es auf den Punkt zu bringen, es geht um Neujahrvorsätze. Oft hört man, dass man sich vornimmt im nächsten Jahr mit dem Rauchen aufzuhören oder mehr Sport zu treiben. Dieses Jahr ist jedoch aus offensichtlichen Gründen anders als die bisherigen Jahre und wirkt sich dementsprechend auch auf mögliche Neujahrsvorsätze aus. Wie könnten die Neujahrsvorsätze für diese Jahr aussehen, sind sie eher personenbezogen oder allgemein gehalten?

Neujahrvorsätze – Sport machen

Aufgrund der Corona-Krise haben wir alle so einige Zeit daheim verbracht und konnten eventuell so einige unserer unliebsamen Eigenheiten entgegenwirken. So hat vielleicht der Ein oder Andere schon angefangen mehr Sport zu trieben, weil nicht mehr das Gefühl bestand man müsse ins Fitnessstudio gehen. Auf der anderen Seite kann natürlich auch das genaue Gegenteil der Fall sein. Was wann sich durch das ständige Zuhause bleiben Faulheit breitgemacht hat und nun weniger Sport als zuvor getrieben wird? Letztendlich könnte sich also an den Neujahrsvorsätzen nicht viel ändern.

Neujahrvorsätze- Reisen

Allerdings könnten durch das Zuhause bleiben Wünsche zu Tage kommen, von denen wir bislang noch gar nicht wussten, dass wir sie überhaupt hatten. Zum Beispiel der Wunsch zu reisen. Bislang hatten wir viel Kontakt mit anderen, jedoch hat sich dies schlagartig geändert und die fehlende Interaktion mit anderen macht uns bewusst wie sehr wir doch Neues sehen möchten. Aufgrund der Corona-Krise hat der Großteil der Menschen mehr Zeit hat und diese könnte genutzt werden, um sich weiterzubilden. Eine neue Sprache zu lernen wäre zum Beispiel eine gute Idee, um sich auf Reisen vorzubereiten, wenn Normalität weitestgehend wieder eintritt.

Neujahrvorsätze – Sprachen lernen

Abschließend ist zu sagen, dass sich an den Neuvorsätzen entweder viel oder fast nichts ändern wird. Allerdings könnte die Rate von Vorsätzen, die auch wirklich eingehalten werden deutlich höher ausfallen als sonst. Diejenigen unter uns, welche die Ferne lockt, werden sicherlich reisen als Neujahrsvorsatz haben und haben sich hoffentlich mit der Sprache des Ziellandes bekannt gemacht. Die Erinnerung an die erste Reise nach dem Lockdown könnte sicherlich eine ganz besondere sein.

Florian Ravaux
Als gebürtiger Bretone befürchtet Monsieur Ravaux vor allem eines: dass ihm der Himmel auf den Kopf fällt. Florian Ravaux, 1983 in Rennes geboren, studierte Rechtswissenschaften in Frankreich an der Universität Rennes 1 und in Deutschland an der Humboldt-Universität zu Berlin. Während seines Studiums spezialisierte er sich auf europäisches Recht. Darüber hinaus erwarb er in Partnerschaft mit Sciences-po Straßburg einen Master-Abschluss in Wissenschaftspolitik am Institut des Hautes Etudes Européennes in Straßburg.
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