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Rückkehr nach dem Auswandern: Den Rückkehrerblues überwinden

Wenn man an das Leben als Auswanderer denkt, denkt man häufig an die Schwierigkeiten, die einem begegnen, wenn man sich in einem neuen Land niederlässt und sich an eine neue Kultur anpasst. Allerdings denkt man nicht unbedingt an die Schwierigkeiten, mit denen man bei einer Rückkehr ins Heimatland konfrontiert wird. Bei diesen Schwierigkeiten spricht man auch vom Rückkehrerblues

Egal ob es um eine geplante oder um eine gezwungene Rückkehr nach mehreren Jahren Auslandsaufenthalt geht: Die Rückkehr ins Geburtsland ist nicht so einfach. Es ist ein Schritt, der tatsächlich zum Leben eines Auswanderers gehört, denn man muss schon seit der Abreise an die Möglichkeit einer Rückkehr denken, um den Rückkehrerblues so gut wie möglich leben zu können. Auch wer sich entschieden hat, dauerhaft im Ausland zu leben, muss an diese Möglichkeit denken. Sie können nicht alles kontrollieren und manche unvorhergesehenen Ereignisse können auftreten und ihre Pläne durcheinanderbringen. Wenn Sie von diesem Thema nicht direkt betroffen sind, kann Ihnen dieser Artikel nützlich sein, um einem Freund oder Familienmitglied zu helfen.

Hier sind einige Ratschläge um den Rückkehrerblues zu überwinden!

Verstehen, um besser voranzukommen

Zunächst laden wir Sie ein, diesen Artikel zu lesen, der sich damit beschäftigt, was genau der Rückkehrerblues ist, und wie Sie die Symptome erkennen können.

Rückkehr nach dem Auswandern: Sich gut vorbereiten

Eine Rückkehr nach dem Auswandern ist meist emotional noch viel anstrengender als gedacht, deshalb ist es wichtig, sich früh genug darauf vorzubereiten. Was kann Ihnen helfen, sich bereit zu fühlen?

  • Besuchen Sie die Orte, die Sie vor Ihrer Rückreise unbedingt nochmal sehen wollen
  • Planen Sie eine Abschiedsparty mit Ihren Freunden
  • Ziehen Sie eine Bilanz Ihres Lebens
  • Listen Sie die Vorteile Ihrer Rückreise auf

Rückkehr nach dem Auswandern: Gefühle ausdrücken

Sie sollten sich vor allen Dingen nicht abschotten. Tatsächlich ist es in dieser Zeit der Wiedereingliederung wichtig, sich mit anderen Menschen zu umgeben. Vertrauen Sie Ihrer Familie und Ihren Freunden Ihre Gefühle an. Erzählen Sie Ihnen, was Sie erlebt haben. Wenn Sie sich abschotten riskieren Sie, sich auf Ihre Sicht auf die Dinge zu versteifen, doch die Ihnen Nahestehenden können Ihnen helfen, die Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen. Zudem kann es viel Gutes bringen, seine Gefühle auszudrücken.

So müssen Sie Ihren Blues nicht alleine durchleben! Es gibt auch Versammlungen von Personen, die als Auswanderer gelebt haben. Mit Menschen zu reden, die dies erleben oder erlebt haben, kann eine große Hilfe sein. Sie werden sich dadurch nicht nur weniger allein fühlen, sondern können auch andere wertvolle Ratschläge erhalten.

Rückkehr nach dem Auswandern: Beschäftigt bleiben

Die Rückkehr ins Geburtsland kann Gefühle wie Wehmut oder Zweifel mit sich bringen. Wir können nostalgisch werden, wenn unsere Lebensweise durch eine Veränderung der Umgebung gestört wird. Und diejenigen, die viele Jahre lang im Ausland gelebt haben, haben sich an Ihr Leben im Gastland gewöhnt. Es haben sich Veränderungen im Geiste, in der Art, die Dinge zu sehen, ergeben. So kann es passieren, dass wir uns nicht mehr im Einklang mit dem fühlen, was uns in unserer Heimat vertraut war.

Ständig über unser früheres Leben nachzudenken ist nutzlos. Denken Sie an das, was Sie tun können anstatt an das, was Sie nicht oder nicht mehr tun können. Neue Vorhaben planen? Neue Leidenschaften finden? Zeit mit der Familie verbringen? Ihren Geist zu beschäftigen ist ein guter Weg, um zu vermeiden, dass Sie zu viel über Ihr bisheriges Leben nachdenken und Ihre neue Situation überanalysieren.

Rückkehr nach dem Auswandern: Neue Erinnerungen schaffen

Orientierungslosigkeit, Nostalgie… all diese Gefühle können die Erfahrung des Lebens im Ausland verderben. Und es wäre schade, sich durch das Konzentrieren auf das Negative alle schönen Erinnerungen zu verderben. Daran zu denken, wer Sie all die Jahre glücklich gemacht hat, kann Ihnen gut tun. Doch es ist ebenso wichtig, neue Erinnerungen in Ihrem Geburtsland zu schaffen, um sich an die veränderte Situation zu gewöhnen.

Wir fühlen uns oft mehr von einem Haus voller Geschichte angezogen, das Gütesiegel hat, als von einem faden und leblosen Haus. Ihr Haus ist wie Ihr Geburtsland, Sie müssen sich darum bemühen, Ihr Haus von neuem mit schönen Erinnerungen zu füllen. So werden Sie den Rückkehrerblues einfacher überwinden.

Vergessen Sie nicht!

  • Dieser Rückkehrer-Blues geht vorbei
  • Man muss leben und nicht das Leben hinnehmen
  • Konzentrieren Sie sich darauf, was Sie tun können und nicht auf das, was Sie nicht mehr tun können

Nun wissen Sie, wie man den Rückkehrerblues als Auswanderer besser überwindet. Hat Ihnen dieser Artikel weitergeholfen? Werfen Sie auch ein Auge in unseren Blog!

Florian Ravaux
Als gebürtiger Bretone befürchtet Monsieur Ravaux vor allem eines: dass ihm der Himmel auf den Kopf fällt. Florian Ravaux, 1983 in Rennes geboren, studierte Rechtswissenschaften in Frankreich an der Universität Rennes 1 und in Deutschland an der Humboldt-Universität zu Berlin. Während seines Studiums spezialisierte er sich auf europäisches Recht. Darüber hinaus erwarb er in Partnerschaft mit Sciences-po Straßburg einen Master-Abschluss in Wissenschaftspolitik am Institut des Hautes Etudes Européennes in Straßburg.
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