Menü

MUST-SEE-ORTE IN AMERIKA – Teil 2

Auch Amerika bietet für Reisende mit einer „Bucket-List“ eine ganze Menge weiterer Orte, die man gesehen haben muss, als die in Teil 1 dieser Reihe beschriebenen. Deshalb folgen hier ein paar weitere Must-See-Orte in Amerika, um für Inspirationen für Ihre Reiselust zu sorgen.

Welt und Raum: Das Space Center in den USA

Wer sich für Raumfahrt interessiert, der sollte es nicht verpassen, dem Lyndon B. Johnson Space Center in Houston, Texas, einen Besuch abzustatten. Das Center, in dem sich die NASA Mission Control befindet und das Training von Astronauten stattfindet, hat außerdem ein Visitor Center, in dem man sich über 400 Raumfahrtwerkzeuge ansehen sowie verschiedene Ausstellungen zur Raumfahrt besuchen kann.

Fun Fact über das Space Center:

Das 660 Hektar große Areal des Space Centers umfasst einen Komplex von einhundert Gebäuden. Daher bekam es im Jahr 1967 den Spitznamen „Space City“, Weltraumstadt.

Schildkrötenheimat besuchen und Artenvielfalt entdecken:
Die Galapagos-Inseln im Ostpazifik

Viele haben schon von den bekannten Galapagos-Schildkröten gehört. Deren Heimat, die Galapagos-Inseln, bestehen aus dreizehn Inseln mit mehr als 10 km² und über hundert weiteren, kleineren. Nur fünf der Inseln mit vulkanischem Ursprung sind tatsächlich bewohnt. Fast alle stehen unter strengem Naturschutz, um Arten wie die Riesenschildkröte zu schützen. Die Inseln liegen ca. 1.000 km westlich der ecuadorianischen Küste.

Fun Fact zu den Galapagos-Inseln:

Das Wort galápago ist spanisch und bedeutet soviel wie „Wulstsattel“. Damit ist der im Nackenbereich wie ein Sattel aufgewölbte Panzer von einigen Arten der Galapagos-Riesenschildkröte gemeint.

Geschichtsträchtige Must-See-Orte: Der Freedom Trail in Boston, USA

Bostons vielleicht bekanntestes und wichtigstes Highlight ist der Freedom Trail, eine Besichtigungsroute, die seit 1951 Besucher durch die Geschichte der Stadt und auch des Landes führt, da sie einen großen Teil zur amerikanischen Unabhängigkeit beitrug. Der etwa vier Kilometer lange Trail führt an 16 wichtigen Stationen vorbei, darunter dem Boston Common, den ältesten öffentlichen Park der USA, dem ältesten, noch schwimmfähigen Kriegsschiff der Welt, dem Bunker Hill Monument, das an die wichtige Schlacht zu Anfang des Unabhängigkeitskrieges erinnert sowie dem Schauplatz des Boston Massacre.

Fun Fact zum Freedom Trail:

Die Idee zum Freedom Trail kam von einem in Boston lebenden Journalisten, William Schofield, der dem damaligen Bürgermeister vorschlug, diese Schauplätze und Museen durch einen tatsächlichen Weg zu verbinden. Der resultierende Trail ist mit roten Ziegelsteinen und roter Farbe markiert, die Besuchern den Weg weist.

Buntes Must-See in Südamerika: Der Carnaval in Rio de Janeiro

Der weltberühmte Carnaval in Rio de Janeiro ist das größte Volksfest Brasiliens, das jedes Jahr genau 47 Tage vor Ostersonntag beginnt und von Freitag bis Mittwoch gefeiert wird. Die Absicht einer Woche des Feierns vor der Abstinenz, die mit der Auferstehung Jesus‘ endet, steht sicherlich nicht mehr zwingend im Zentrum. Mit etwa zehnstündigen Paraden an jedem Festtag werden Umzugswagen durch die Straßen gezogen und vom Publikum bestaunt und bejubelt.

Fun Fact zum Carnaval:

Beim Höhepunkt des Karnevals, den Paraden im Sambódromo, treten die besten zwölf Sambaschulen gegeneinander an. Dabei treten bis zu 6.000 Tänzer und Trommler auf, die ihre 90-minütige Show bei einem Gewinn erneut präsentieren dürfen.

Ein beeindruckender Anblick, den man gesehen haben muss: Die Iguazú-Fälle in Argentinien/Brasilien

Die Iguazú-Wasserfälle liegen genau auf der Grenze zwischen Brasilien und Argentinien, auf beiden Seiten umgeben von einem artenreichen Nationalpark. Voneinander abgetrennt durch mehrere kleinere Inseln, stürzen sich zwanzig größere und 255 kleinere Wasserfälle auf einer Breite von 2.700 Metern in eine 64 bis 82 Meter große Tiefe. Der Name der Fälle könnte als „großes Wasser“ übersetzt werden – was die beeindruckende Naturgewalt kaum einfängt. Man muss sie am besten mit eigenen Augen gesehen haben.

Fun Fact zu den Iguazu-Fällen:

Ein Mythos zur Entstehung der Wasserfälle erklärt diese als Werk des vor Eifersucht rasenden Gottes Mboi oder Boi, dessen Auserwählte gemeinsam mit ihrem Geliebten flussabwärts fliehen wollte, sodass der Gott eine Schlucht in das Flussbett schlug, wo die Seele des Mädchens in einem Felsen am Fuße des Wasserfalles gefangen blieb. Der Geliebte wurde zu einem Baum am Ufer, wo sie zwar getrennt voneinander waren, er sie aber im Blick behielt.

Kostbares Mineral in eindrucksvollem Anblick:
Der Salar de Uyuni in Bolivien

Der Salar de Uyuni ist mit einer Fläche von 10.582 km² die größte Salzpfanne der Welt. Vor etwa zehntausend Jahren ausgetrocknet, reicht die Sole unter der Oberfläche 72 bis 121 Meter ins Erdinnere. Es wird geschätzt, dass die gesamte Salzmenge der Salzfläche um 10 Milliarden Tonnen liegt. Abgesehen vom Salz hat der Salar de Uyuni eines der weltweit größten Vorkommen von Lithium, einem wertvollen Rohstoff für elektronische Geräte und auch für die Automobilindustrie.

Fun Fact zum Salar de Uyuni:

Ist der Salar de Uyuni trocken, kann man (mit Ausnahme der schlammigen Uferzonen und vereinzelter Wasseraugen) sogar mit Bussen und LKW über die bis zu 30 Meter dicke Salzkruste fahren. Wenn es geregnet hat, bietet der Salar de Uyuni, mit einer Wasserschicht bedeckt, einen einzigartigen Anblick als einer der größten natürlichen Spiegel, die es auf der Welt gibt.

Must-See-Ort in Amerika – Vergessen Sie nicht, Ihre Reise gut zu planen!

Wieder ist dies nur eine kleine Auswahl von Must-See-Orten in Amerika. Doch selbst wenn Sie jetzt sofort zu jedem einzelnen davon aufbrechen könnten – planen Sie Ihre Reise sorgfältig! Denn damit Sie Ihre Reise genießen können, sollten Sie vorher sorgfältig planen. Unsere beglaubigten Übersetzungen z.B. können Ihnen dabei helfen, alle wichtigen Dokumente wie Führerschein etc. auch für den internationalen Gebrauch dabei zu haben.

Florian Ravaux
Als gebürtiger Bretone befürchtet Monsieur Ravaux vor allem eines: dass ihm der Himmel auf den Kopf fällt. Florian Ravaux, 1983 in Rennes geboren, studierte Rechtswissenschaften in Frankreich an der Universität Rennes 1 und in Deutschland an der Humboldt-Universität zu Berlin. Während seines Studiums spezialisierte er sich auf europäisches Recht. Darüber hinaus erwarb er in Partnerschaft mit Sciences-po Straßburg einen Master-Abschluss in Wissenschaftspolitik am Institut des Hautes Etudes Européennes in Straßburg.
Berlin Translate hat 4,91 von 5 Sternen 421 Bewertungen auf ProvenExpert.com