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COUCHSURFING, WWOOFING: REISEN WAR NOCH NIE SO EINFACH

Wollen Sie neue Landschaften entdecken, eine neue Sprache lernen oder eine andere Kultur entdecken? Und das alles gratis? Das geht! Mit Couchsurfing und Woofing können Sie zum kleinsten Preis bis zum anderen Ende der Welt reisen.

Couchsurfing für eine kurze Reise  

Couchsurfing (oder von Couch zu Couch reisen) ist eine neue Art zu reisen, sei es innerhalb Ihres Landes oder in einem anderen Land, mit der man einen kurzen kostenlosen Aufenthalt beim Bewohner verbringen kann.

Wie ist das möglich?

Zunächst basiert das Konzept, einer oder mehreren fremden Personen vorübergehend Unterkunft zu bieten, auf Werten wie Selbstlosigkeit und Großzügigkeit. In unserer westlichen Gesellschaft, in der nichts mehr umsonst ist und jeder Austausch auf persönlichen Interessen basiert, hat sich das Unternehmen Couchsurfing dazu entschlossen, eine Anwendung zu erstellen, die die Begegnung zwischen dem Surfer (oder Reisenden) und dem Gastgeber ermöglicht.

Die Absichten des Reisenden sind klar aber was sind die des Gastgebers? Dieser muss den Surfer ja nicht nur empfangen sondern auch verpflegen, Ihn das Badezimmer nutzen lassen und Ihm einen Schlafplatz geben. Oft waren die Gastgeber zuvor selbst Surfer und bieten den selben Dienst jetzt im Gegenzug an. In anderen Fällen ist es der pure Wille, bereichernde Begegnungen mit Menschen zu machen oder andere sein Land entdecken zu lassen.

Also ist Couchsurfing die Rückkehr essentieller menschlicher Werte. Ebenso ist es das Teilen wertvoller Momente mit Einheimischen und die Zeit, sein nächstes Ziel zu planen. Das Couchsurfing ist eine gute Option, um zum kleinen Preis zu reisen, allerdings für kurze Reisen. Schließlich können die Gastgeber aus finanziellen Gründen keine langzeitigen Unterkunftskosten tragen. Deshalb bleiben die Surfer meistens nur für ein paar Tage.

Wwoofing für eine längere Reise

Und wenn Sie etwas länger im Land bleiben wollen? Einen umfangreicheren Austausch mit Einheimischen wünschen? Auch das ist möglich! DIe Gastfreundschaft der Gastgeber hat immer seine Grenzen, deshalb hat die Firma WWOOF ein anderes Konzept entwickelt: Das Wwoofing. Das Wwoofing beruht auf den selben Werten wie das Couchsurfing, der einzige Unterschied ist, dass der Reisende dem Gastgeber verschiedene Dienste im Gegenzug zu dessen Gastfreundlichkeit erweist.

Diese Dienste sind allgemein landwirtschaftliche Arbeiten, die Reisenden bieten den Einheimischen eine helfende Hand auf ihrer Farm oder in ihrem Garten. Dieses Konzept ist nicht neu, denn viele Vereine bieten Freiwilligen Kost und Logis gegen verschiedene Dienste. Doch der wichtigste Aspekt des Wwoofing ist der kulturelle Austausch. Über das Finden einer Unterkunft oder einer Person, die dafür arbeiten kann hinaus, legt Wwoof Wert auf den menschlichen Kontakt, da es ein Austausch ist, der für eine bereichernde Erfahrung sorgt.

Die Erfahrung von Nicolas

Nicolas ist mein Cousin, den ich selten sehe, der aber immer wenn wir uns sehen von seinen Reisen erzählt, was immer faszinierend ist! 2017 hat er sich mit seiner Frau und seinen 2 Kindern entschlossen, sich ins Abenteuer zu stürzen und eine etwa einjährige Reise nach Neuseeland gemacht. Tatsächlich war es Wwoofing, das es ihnen ermöglicht hat, so lange zum kleinsten Preis zu bleiben. So haben sie vor der Abreise Kontakt mit Gastgebern aufgenommen und trotz einiger im Auto verbrachter Nächte praktisch immer einen Einheimischen gefunden, der Sie aufnimmt.

Sie haben dort Landarbeiten gemacht. Dabei haben sie Neuseeländer kennengelernt und trotz der Sprachbarriere war der Austausch herzlich. All das während sie gereist sind, neue Landschaften entdeckt haben und unvergessliche Erinnerungen geschaffen haben. Diese Reise hat ihnen ermöglicht, zu den Grundsätzen zurückzukehren und sich wieder auf die wichtigsten Werte zu konzentrieren. Heute empfehlen sie jedem diese Erfahrung. Außerdem empfangen sie seit ihrer Reise selbst manchmal Reisende… Für Nicolas ist Wwoofing eine Lebenseinstellung!  

Couchsurfing und Woofing: 5 Gründe sich ins Abenteuer zu stürzen!

1) Neue Kulturen und Traditionen kennen lernen 

2) Neue Sichtweisen auf die Welt entdecken um sich als Mensch weiterzuentwickeln 

3) Neue Energie tanken, indem man aus seiner Komfortzone herausgeht 

4) Eine Fremdsprache lernen oder üben 

5) Starke Verbindungen mit neuen Menschen knüpfen

Ein riskantes Unterfangen?

Das Couchsurfing und das Wwoofing erscheinen utopisch, doch bevor man abreist oder Leute empfängt muss man einige Dinge beachten. Man sagt uns immer „Vorsicht vor Unbekannten“ und es ist wahr, dass man die Absichten des Anderen nicht vorher wissen kann. Wenn man darüber nachdenkt ist das Empfangen von anderen Leuten im eigenen Zuhause ein Vertrauensbeweis. Daher ist es nötig, sich im Voraus gut über die Aufenthaltsbedingungen auszutauschen.

Trotz des vorherigen Austauschs ist das Risiko nicht bei Null. Das muss man bedenken und, um nicht zu blauäugig ins Ausland zu gehen, ein Notfallbudget vorbereiten, für den Fall dass die Dinge sich nicht wie vorhergesehen entwickeln. Ebenso ist es ratsam, nicht allein zu reisen, insbesondere wenn es Ihre erste Erfahrung ist. Um Ihnen zu helfen, sich im Land zurechtzufinden und die Sprachbarriere zu überwinden, bieten wir Ihnen beglaubigte Übersetzungen, die von unseren Experten angefertigt werden.

Zum Abschluss erinnern wir uns daran, dass Couchsurfing und Wwoofing Lebenseinstellungen sind. Von der Abfahrt an teilen die Nutzer gemeinschaftliche Werte wie das Teilen und den Respekt vor der Artenvielfalt, die Wwoof an erste Stelle stellt. Wenn Sie sich also abenteuerlustig und neugierig sind und die Natur Ihnen nahesteht, zögern Sie nicht und stürzen Sie sich ins Abenteuer!  

Florian Ravaux
Als gebürtiger Bretone befürchtet Monsieur Ravaux vor allem eines: dass ihm der Himmel auf den Kopf fällt. Florian Ravaux, 1983 in Rennes geboren, studierte Rechtswissenschaften in Frankreich an der Universität Rennes 1 und in Deutschland an der Humboldt-Universität zu Berlin. Während seines Studiums spezialisierte er sich auf europäisches Recht. Darüber hinaus erwarb er in Partnerschaft mit Sciences-po Straßburg einen Master-Abschluss in Wissenschaftspolitik am Institut des Hautes Etudes Européennes in Straßburg.
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