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3 Ziele in Lateinamerika, die Ihre Einstellung zum Auswandern ändern

Lateinamerika ist bekannt für seine Vorzeigeziele für Touristen, wie Brasilien mit seinem Karneval, die Strände in Tulum, Mexiko mit ihrem weißen Sand und türkisen Wasser oder auch Machu Picchu in Peru. Doch auch außerhalb dieser großen Touristenstätten verstecken sich kleine Städte, in denen man gut leben kann. In diesem Artikel stellen wir Ihnen deshalb 3 Traumziele vor, mit denen das Auswandern eine willkommene Option ist.

Auswandern nach Lateinamerika: Cali, Kolumbien

Cali, in Valle del Cauca südwestlich von Bogota gelegen, ist eine der ältesten Städte Kolumbiens. Trotz seiner 2,5 Millionen Einwohner erweckt sie den Eindruck einer Kleinstadt in der Provinz. Sowohl als Welthauptstadt des Salsa als auch mit ihren von Palmen gesäumten Wegen, ihren Parks und Gärten oder auch dem mehr als angenehmen Klima wird sie Sie reizen.

Cali ermöglicht eine hohe Lebensqualität mit annehmbaren Kosten von etwa 830€ pro Monat. Die Lebensunterhaltskosten in der Stadt gehören zu den niedrigsten in ganz Lateinamerika, was Sie zum Auswandern nur ermutigen. Das panamaische Magazin Live and Invest Overseas stufte Cali 2018 als zweitgünstigsten Ort ein, in dem man sich niederlassen kann. Mit Mieten die etwa 25 bis 30% niedriger sind als in anderen kolumbianischen Städten verfügt Cali über einen der interessantesten Immobilienmärkten des Landes.

Santo Domingo, Dominikanische Republik

Santo Domingo, an der Südküste Haitis gelegen, ist berühmt für seine idyllischen Strandresorts, das tropische Klima und die lebhaften Nächte. Aber nicht nur das: Santo Domingo ist die älteste Stadt der Karibik und der Neuen Welt. Folglich ist sie von ihrer Geschichte geprägt, und ihre Kolonialstadt ist heute UNESCO-Weltkulturerbe.

Aus der Perspektive des Arbeitsmarktes ist Santo Domingo als Hauptstadt der Dominikanischen Republik die größte Stadt des Landes und damit auch das wirtschaftliche Zentrum der Insel. Als wirtschaftliches und politisches Zentrum des Landes bündelt sie den nationalen Reichtum und zieht dominikanische und ausländische Unternehmen an. Zudem hat ihre Nähe zur USA es ihr ermöglicht, in der Telekommunikation von amerikanischen Technologien zu profitieren. Dies erlaubt örtlichen Unternehmen, sich noch mehr zu entwickeln und gleichzeitig Arbeitsplätze zu schaffen. Für uns ein Kernargument für Ihre zukünftige Auswanderung nach Lateinamerika.

In der bereits erwähnten Auflistung von Live and Invest Overseas belegt Santo Domingo den dritten Platz der am wenigsten teuren Städte zum Auswandern.  

Als letzter aber beim Thema Auswandern nicht weniger bedeutsamer Vorteil ist die Aufenthalts- und Einbürgerungspolitik des Landes zu erwähnen. Denn trotz eines langen und lästigen Prozesses zum Beantragen eines Visums ist Santo Domingo für seinen offenen Empfang von Neuankömmlingen bekannt.  

Playa del Carmen, Mexiko

Für unser letztes vorgestelltes Ziel geht es nach Mexiko wo die an der Riviera Maya gelegene Stadt Playa del Carmen, einst ein ruhiges Fischerdorf zu einem hoch geschätzten Ziel geworden ist. Vom Einkaufen bis hin zu lebhaften Bars, lokalen Taquerias und Stränden verspricht diese Stadt ein unvergessliches Erlebnis zu werden. Eingenistet zwischen Tulum und Cobá, lässt Playa Del Carmen Sie Pyramiden und Ruinen antiker Mayadörfer entdecken. Die Stadt ermöglicht Ihnen Begegnungen mit den letzten Nachfahren dieser faszinierenden wie ungewöhnlichen Kultur.

Was die Lebensweise vor Ort betrifft, ist dieses Ziel eine der sichersten Regionen des Landes. Mit einer stabilen Wirtschaft und zahlreichen beruflichen Möglichkeiten hört Playa del Carmen nicht auf, Neuankömmlinge anzulocken. Heute begrüßt „Playa“ durchschnittlich 10 000 Einwanderer, die 7% der Gesamtbevölkerung ausmachen. Zur Anregung finden Sie hier den Erfahrungsbericht eines belgischen Einwanderers.  

Ein weiterer Grund für diese Anzahl an Einwanderern ist, dass die Lebenskosten mehr als annehmbar sind. Laut dem bereits vorher erwähnten Magazin handelt es sich um das achtgünstigste Ziel auf der Welt.

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Florian Ravaux
Als gebürtiger Bretone befürchtet Monsieur Ravaux vor allem eines: dass ihm der Himmel auf den Kopf fällt. Florian Ravaux, 1983 in Rennes geboren, studierte Rechtswissenschaften in Frankreich an der Universität Rennes 1 und in Deutschland an der Humboldt-Universität zu Berlin. Während seines Studiums spezialisierte er sich auf europäisches Recht. Darüber hinaus erwarb er in Partnerschaft mit Sciences-po Straßburg einen Master-Abschluss in Wissenschaftspolitik am Institut des Hautes Etudes Européennes in Straßburg.
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