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Orte, die man in seinem Leben gesehen haben muss – Europa

Die Corona Pandemie hält uns alle nun seit über einem Jahr fest im Griff. Manch einer freut sich schon lange wieder auf einen bedenkenlosen Urlaub. Für alle, die noch ein wenig Inspiration suchen, wohin die erste Reise gehen soll, folgen hier ein paar europäische Orte, die man in seinem Leben gesehen haben muss:

Muss man gesehen haben: Die Amalfi-Küste in Italien

Italien ist nicht nur für gutes Essen und Weine, sondern auch für seine wunderschönen Landschaften bekannt. An der westlichen Küste des Landes liegt am Golf von Salerno und als Teil der Südküste der Sorrentinischen Halbinsel die Amalfi-Küste. Der fünfzig Kilometer lange Küstenabschnitt mit seinen kleinen Städtchen in den Bergen über dem Meer ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Die steilen, zerklüfteten Küstenfelsen, vielen kleinen Strände, Weinbauterassen, Zitronenhaine sowie die Fischerdörfer und eleganten Villen in Pastellfarben bieten unzählige Fotomotive, für die sich die Reise lohnt.

Fun Fact zur Amalfiküste:

Die Küste ist nicht nur heute ein beliebtes Ziel für Urlauber, sondern war früher jahrhundertelang Angriffsziel von Piraten. Die Wachtürme, die erbaut wurden, um Schiffe frühzeitig zu entdecken und die Menschen vor möglichen Piratenangriffen zu warnen, finden sich noch heute entlang der Küste.

Für Geschichtsinteressierte: Die Akropolis in Athen

Wer sich für Überreste alter Kulturen interessiert, sollte einen Besuch der Akropolis in Athen nicht missen. Die auf einem hohen Felsen im Herzen Athens gelegenen Gebäude wurden zwischen 464 v. Chr. und 406 v. Chr. erbaut und dienten anfangs der Verteidigung. Später wurden sie zu einer Tempelanlage für die Götter, die mit kunstvoller Architektur, Bemalung und Statuen vor allem ein Symbol für Macht und Reichtum darstellte. Einige der Gebäude sind bis heute erhalten, von anderen zeugen lediglich Überreste. Seit 1987 ist auch die Akropolis Teil des UNESCO-Welterbes.

Fun Fact zur Akropolis:

Der Parthenon, der Tempel für die Göttin Athene wurde im 6. Jhdt. im Zuge der Christianisierung in eine Kirche umgewandelt, die der Maria geweiht war. Als die Osmanen in den 1460ern die Stadt einnahmen, wurde der Parthenon mit dem Hinzufügen eines Minaretts für eine Zeitlang zu einer Moschee.

Das weltberühmte Kunstwerk sehen: Die Sixtinische Kapelle im Vatikan

Auch die Sixtinische Kapelle ist ein altes Gebäude mit einer großen Bedeutung, noch heute. Dort wird das Konklave abgehalten, die Versammlung der Kardinäle der römisch-katholischen Kirche zur Wahl von dessen Oberhaupt, dem Papst. Die Kapelle wurde zwischen 1475 und 1483 erbaut und ist eine der Kapellen des Apostolischen Palastes im Vatikan. Bekannt ist sie auch durch das Deckengemälde von Michelangelo, das auf 520 m2 Szenen aus der Genesis zeigt.

Fun Fact zur Sixtinischen Kapelle:

Die Sixtinische Kapelle wurde ursprünglich nicht nur für Gottesdienste, sondern auch zur Verteidigung gebaut. Dies lässt sich an den imposanten, robusten und hohen Mauern des Gebäudes erkennen, die einem Angriff auf den Vatikan standhalten sollten.

Kultur Englands: Der Tower in London

Auch der Tower of London zählt zum Weltkulturerbe. In früheren Zeiten diente die mächtige Festung als königliche Residenz und als berüchtigtes Gefängnis, als Werkstatt, Lager, Zoo, Münzprägestätte, Museum. Heute befinden sich dort die Kronjuwelen: eine Sammlung von über 23.000 Edelsteinen. Touristen kommen bereits seit mehreren hundert Jahren dorthin, um mehr über die vielseitige Geschichte der Ringburg zu lernen und sich von den Ausstellungsstücken faszinieren zu lassen. Die Yeoman Warders, die den Tower bewachen, sind dort schon seit der Zeit der Tudors im 16. Jahrhundert aufgestellt.

Fun Fact zum Tower:

Jeden Abend findet eine Zeremonie zum Abschließen des Towers statt, die „Ceremony of Keys“. Diese Zeremonie, die von den Yeoman Warders vollzogen wird, hat in 700 Jahren nur einmal verspätet stattgefunden – als im Zweiten Weltkrieg der Einschlag einer Bombe in der Nähe zwei Warders von den Füßen riss.

Wahrzeichen Frankreichs: Der Eiffelturm in Paris

Auch der Eiffelturm in Paris ist ein geschichtsträchtiges Bauwerk. Der Turm ist 324 Meter hoch und steht nahe des Seine-Ufers im 7. Arrondissement am Champ de Mars. Er wurde von 1887 bis 1889 errichtet, um als Eingangsportal und Aussichtsturm für die Weltausstellung zur Erinnerung an den hundertsten Jahrestag der Französischen Revolution Eindruck zu schinden. Heute zieht der Eisenfachwerkturm nicht nur Touristen aus aller Welt an, sondern dient auch als Fernsehturm für den Großraum Paris.

Fun Fact zum Eiffelturm:

Ursprünglich war der Turm nicht für die Ewigkeit gebaut. Da er über die Weltausstellung hinaus keine weitere Funktion erfüllte, wollte man ihn zwanzig Jahre nach seiner Fertigstellung wieder abreißen. Heutzutage ist das Wahrzeichen des Landes nicht mehr wegzudenken.

Muss man einmal im Leben beobachten: Nordlichter in Skandinavien

Wer es etwas ruhiger mag, für den bietet Skandinavien ein unvergleichliches Naturschauspiel. Je weiter man in den Norden fährt, desto wahrscheinlicher wird es, dass man die Nordlichter beobachten kann. Als die besten Orte dafür gelten Norwegen und Spitzbergen. Zeitlich empfehlen sich die Monate von Ende September bis Ende März, wenn es kalt und trocken ist, zwischen 18 Uhr abends und ein Uhr morgens.

Fun Fact zu Nordlichtern:

In Finnland gab es 2016 eine Ausschreibung eines Hotels, das einen Mitarbeiter suchte, der nur einen einzigen Zweck zu erfüllen hatte: nach Nordlichtern Ausschau halten und die Gäste des Hotels in Kenntnis zu setzen, wenn es dieses Phänomen zu beobachten gab.

Orte, die man in seinem Leben gesehen haben muss –
das waren noch längst nicht alle!

Natürlich ist dies nur eine Auswahl von Orten, die man in seinem Leben gesehen haben muss, es gibt noch viele weitere Orte, die es sich zu besuchen lohnt. Damit Sie Ihre Reise genießen können, planen Sie vorher sorgfältig. Unsere beglaubigten Übersetzungen z.B. können Ihnen dabei helfen, alle wichtigen Dokumente wie Führerschein etc. auch für den internationalen Gebrauch dabei zu haben.

Florian Ravaux
Als gebürtiger Bretone befürchtet Monsieur Ravaux vor allem eines: dass ihm der Himmel auf den Kopf fällt. Florian Ravaux, 1983 in Rennes geboren, studierte Rechtswissenschaften in Frankreich an der Universität Rennes 1 und in Deutschland an der Humboldt-Universität zu Berlin. Während seines Studiums spezialisierte er sich auf europäisches Recht. Darüber hinaus erwarb er in Partnerschaft mit Sciences-po Straßburg einen Master-Abschluss in Wissenschaftspolitik am Institut des Hautes Etudes Européennes in Straßburg.
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