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KULTURELLER AUSTAUSCH MIT WORKAWAY

Workaway ist eine Plattform mit über 50.000 Mitgliedern in über 170 Ländern weltweit. Sie ermöglicht es, einfach und kostengünstig neue Länder und Kulturen zu erleben. Ein kultureller Austausch mit Workaway ist ganz einfach. Damit ist die Plattform ideal für Studierende, Gap-Years oder einfach Nomaden aus Überzeugung – und für jene, die Zuhause bleiben, aber ein Stück fremde Kultur, interessante Menschen oder einfach etwas Hilfe zu sich holen möchten. Das Prinzip ist sehr einfach: Reisende bekommen einen Ort zum Wohnen und Verpflegung, wenn sie ihren Gastgeber dafür bei Arbeiten unterstützen.

Diese Arbeiten können sehr vielfältig sein. Meist geht es um Hilfe im Haushalt und im Garten, Kochen, Aufsicht von Kindern, Pflege von Tieren oder handwerkliche Aufgaben bzw. Wartung und Reparaturen. Handwerklich und/oder künstlerisch interessierte Reisende können bei Workaway leicht jemanden finden, der ihre Interessen teilt, fördert oder sogar benötigt.

Dennoch ist Workaway so viel mehr. Die Plattform bietet die Möglichkeit, Menschen, Kulturen und Länder nicht durch die Brille eines Touristen kennenzulernen, sondern indem man den tatsächlichen Alltag miterlebt.

Work und Away: Arbeit und Reisen gleichzeitig?

Die Arbeit ist nur bis zu einem Maximum von 25 Stunden pro Woche mit 5 Stunden pro Tag an 5 Tagen die Woche umsonst erlaubt. Damit bleibt meist viel Zeit und Gelegenheit, die Umgebung zu erkunden und den eigenen Horizont zu erweitern. Viele Workaway-Hosts bieten auch an, ihren Gästen und Helfern Orte und Sehenswürdigkeiten zu zeigen oder gemeinsam zu erkunden. Denn bei Workaway steht weniger der Profit einer der beiden Seiten im Vordergrund. Was wichtig ist, ist das gemeinsame Erleben und das Teilen und Lernen von- und miteinander – egal, ob Sprachen oder Fertigkeiten. Manche Hosts bieten auch einen besonderen Mehrwert für die Hilfe, etwa besonderes Essen oder gratis Musikunterricht.

Workaway im Web: Wichtige Informationen schon vor der Reise bekommen

Die Workaway-Webseite bietet die Möglichkeit, viele wichtige Informationen übereinander schon im Vorfeld zu erhalten. Das Gastgeber- oder Reisender-Profil verschafft einen guten Eindruck über den jeweils anderen und Sicherheit vor der Reise ins Ungewisse.  So müssen z.B. Fotos eines aktuellen Passes oder Ausweises hochgeladen werden, um die Identität zu verifizieren und überhaupt als Mitglied des Workaway-Netzwerks zugelassen zu werden. Auf den Profilen finden sich (im besten Fall) Fotos nicht nur der jeweiligen Personen, sondern auch des Zielortes und der Unterbringung. Außerdem müssen Angaben darüber gemacht werden, wofür genau Hilfe gefordert wird, wie die Unterbringung aussieht, was der Zielort sonst zu bieten hat, welche Sprachen im Haushalt gesprochen werden, ob ein Internetzugang vorhanden ist, ob es Tiere gibt oder ob geraucht wird. Außerdem findet sich die Option, Möglichkeiten und Wünsche des kulturellen Austauschs sowie des Voneinander-Lernens anzugeben.

Reviews anderer Workawayer bzw. Hosts ermöglichen zusätzlich, dass man einen guten Eindruck erhalten kann, bevor man mit jemandem in Kontakt tritt. Im Nachhinein lohnt es sich, nach der Reise von den eigenen Erfahrungen zu berichten. Bekommt man Reviews, besteht die Möglichkeit, diese in Referenzen umzuwandeln und für den Lebenslauf zu benutzen, was bei dem einen oder anderen Arbeitgeber sicherlich gern gesehen ist.

Die Workaway Community: Ein wachsendes Miteinander

Über die App der Plattform können sich Reisende, die in der Nähe voneinander unterwegs sind, auch untereinander finden, austauschen und treffen. Es kann also nicht nur zwischen Gastgeber und Gast bzw. Helfer ein kultureller Austausch mit Workaway stattfinden, sondern auch gleichgesinnte Reisende können unterwegs Freundschaften knüpfen. Die weltweite Workaway-Community ist bereits entsprechend groß – und wächst ständig weiter.

Eine Mitgliedschaft kostet dabei nicht die Welt: Für 40 bis 50 € im Jahr – je nachdem, ob man sich alleine oder zu zweit anmeldet – erhält man Kontakt mit den Inhabern von tausenden von Profilen. Versteckte Kosten gibt es keine. Übrig bleiben dann nur noch die Kosten für das entsprechende Flug-, Zug- oder Busticket.

Florian Ravaux
Als gebürtiger Bretone befürchtet Monsieur Ravaux vor allem eines: dass ihm der Himmel auf den Kopf fällt. Florian Ravaux, 1983 in Rennes geboren, studierte Rechtswissenschaften in Frankreich an der Universität Rennes 1 und in Deutschland an der Humboldt-Universität zu Berlin. Während seines Studiums spezialisierte er sich auf europäisches Recht. Darüber hinaus erwarb er in Partnerschaft mit Sciences-po Straßburg einen Master-Abschluss in Wissenschaftspolitik am Institut des Hautes Etudes Européennes in Straßburg.
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