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Verhaltensregeln in Japan

Die japanische Kultur unterscheidet sich von der Kultur in Deutschland. Doch welche Verhaltensregeln gibt es an bestimmten Orten? In diesem Artikel finden Sie einige Verhaltensregeln wenn Sie in Japan im Zug, im Restaurant oder im Onsen sind.

Im Zug

Beim Zug fahren sollte man darauf achten nicht zu laut zu reden und auch nicht im Zug rennen. Im Nahverkehr sollte man nicht essen und das Handy sollte lautlos gestellt sein. Wenn Sie auf den Zug warten, stellen Sie sich hinten an die Schlange im gekennzeichneten Bereich. Und wie in Deutschland auch, sollte man Sitze für Schwangere und ältere Menschen freigeben. Dafür gibt es sogar sogenannte Priority Seats.

Wenn Sie früh morgens mit dem Zug fahren wollen achten Sie auf sogenannte „Women-only cars“ und steigen Sie nicht ein wenn Sie ein Mann sind.

Im Restaurant

Um im Restaurant den Kellner zurufen benutzt man eine Klingel auf dem Tisch oder man ruft Sumimasen, wenn es die Klingel nicht gibt. In Fastfood Läden bestellt man an Automaten ein Ticket und gibt dieses dann zur Bestellung beim Personal ab.

Beim Essen sollten Sie darauf achten die Stäbchen nicht senkrecht ins Essen zu stecken und das Essen auch nicht von Stäbchen zu Stäbchen zu reichen.

Bezahlt wird dann nach dem Essen an der Kasse. Es wird kein Trinkgeld gegeben.

Im Onsen

Im Onsen sollte man sich natürlich ruhig verhalten. Bevor Sie in Becken gehen müssen Sie sich erst waschen. Ins Becken steigen Sie dann nackt, beim rumlaufen können Sie sich jedoch mit einem Handtuch verdecken. Achten Sie auch darauf dass Ihr Handtuch und Ihre Haare nicht das Wasser berühren.

Bedenken Sie auch dass Ihnen wohlmöglich der Zugang verwehrt wird wenn Sie ein Tattoo besitzen. Grund dafür ist dass Tattoos früher von Mitgliedern illegaler Organisationen und den Yakuza getragen wurden und sind deshalb nicht gerne gesehen.

Florian Ravaux
Als gebürtiger Bretone befürchtet Monsieur Ravaux vor allem eines: dass ihm der Himmel auf den Kopf fällt. Florian Ravaux, 1983 in Rennes geboren, studierte Rechtswissenschaften in Frankreich an der Universität Rennes 1 und in Deutschland an der Humboldt-Universität zu Berlin. Während seines Studiums spezialisierte er sich auf europäisches Recht. Darüber hinaus erwarb er in Partnerschaft mit Sciences-po Straßburg einen Master-Abschluss in Wissenschaftspolitik am Institut des Hautes Etudes Européennes in Straßburg.
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