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Indische Verhaltensregeln: Darauf sollten Sie achten.

Indien ist ein wunderschönes und aufregendes Land. Jedoch gibt es wie in jedem Land bestimmte Tabus und Verhaltensregeln. Welche indische Verhaltensregeln es gibt und auf was Sie achten sollten um nicht negativ aufzufallen erfahren Sie hier.

Begrüßungen

In Indien laufen gegengeschlechtliche Begrüßungen ohne jeglichen Körperkontakt ab. Typischer Weise begrüßt man sich durch das Aneinanderlegen der Handinnenflächen vor der Brust. Dazu sagt man „Namasté“, welches zu jeder Tageszeit und zu Verabschiedung gesagt werden kann. Ein Mann sollte einer Frau nie die Hand reichen. Jedoch gibt es auch viele Inder, die der westlichen Kultur gegenüber offen sind und einem zur Begrüßung die Hand schütteln.

Indische Verhaltensregeln beim Essen

Beim Essen wird ausschließlich mit der rechten Hand gegessen. In den meisten Haushalten gibt aus auch kaum Besteck oder Teller. Stattdessen wird auf einem Bananenblatt serviert (In Tourismusgebieten kann man aber häufig mit Messer und Gabel speisen). Man sollte beim Essen auch daran denken weder Essen noch Gegenstände auf dem Tisch mit der linken Hand anzufassen. Diese wird nämlich mit dem Toilettengang verbunden und gilt deshalb als schmutzig.

Trinkgeld

Dienstleistungen sin in Indien eher günstig, weshalb Angestellte von Hotels und Restaurants häufig auf Trinkgelder angewiesen sind. Die Höhe des Trinkgelds sollte ungefähr bei 5 bis 10% liegen.

Kleidung

Ein absolutes Tabu in Indien sind freie Schultern und kurze Röcke, vor allem bei heiligen Stätten, Tempeln oder kulturellen Attraktionen. Männer sollten am besten eine Baumwoll- oder Leinenhose und dazu ein Hemd tragen. Frauen sollten lange Röcke und eine Bluse oder ein Shirt tragen. In Großstädten ist haben sich Frauen mit Jeans mittlerweile schon durchgesetzt, jedoch sind unbedeckte Beine und Schultern immer noch nicht gern gesehen.

Indische Verhaltensregeln beim Umgang mit Kühen

Kühe gelten in Indien als heilig, sie dürfen frei herumlaufen und sind deshalb auch eine häufige Ursache von Staus. Dennoch dürfen Sie die Kühe nicht streicheln oder füttern.

Florian Ravaux
Als gebürtiger Bretone befürchtet Monsieur Ravaux vor allem eines: dass ihm der Himmel auf den Kopf fällt. Florian Ravaux, 1983 in Rennes geboren, studierte Rechtswissenschaften in Frankreich an der Universität Rennes 1 und in Deutschland an der Humboldt-Universität zu Berlin. Während seines Studiums spezialisierte er sich auf europäisches Recht. Darüber hinaus erwarb er in Partnerschaft mit Sciences-po Straßburg einen Master-Abschluss in Wissenschaftspolitik am Institut des Hautes Etudes Européennes in Straßburg.
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