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das Britische Empire

Über einen Zeitraum von über 400 Jahren hinweg forschen und entdecken Historiker immer wieder neue Dinge über das britische Empire. Und heute erkennen, hinterfragen und verstehen die Menschen mehr denn je die ganze Geschichte hinter diesem wichtigen Teil der Weltgeschichte.

Fakten über das Britische Empire

Im 16. Jahrhundert begann Großbritannien mit dem Aufbau seines Imperiums – die Verbreitung der Herrschaft und Macht des Landes über seine Grenzen hinaus durch einen Prozess namens „Imperialismus“. Dies brachte enorme Veränderungen für Gesellschaften, Industrien, Kulturen und das Leben der Menschen auf der ganzen Welt mit sich.

Was ist ein Empire?

Empire ist ein Begriff, der verwendet wird, um eine Gruppe von Territorien zu beschreiben, die von einem einzigen Herrscher oder Staat regiert werden. Imperien werden von Ländern errichtet, die Länder außerhalb ihrer Grenzen kontrollieren wollen. Diese Länder können in der Nähe oder sogar Tausende von Kilometern entfernt sein. Beispielsweise erstreckte sich das Römische Reich (1. – 5. Jahrhundert n. Chr.) von Großbritannien bis nach Ägypten.

Im Laufe der Geschichte haben Erbauer von Imperien neue Menschen, Praktiken und Regeln in ihre „neuen“ Länder eingeführt und ihre Ressourcen zu ihrem eigenen Vorteil genutzt, auf Kosten der Ureinwohner – der Menschen, die das Land zuerst bewohnt haben. Dieser Prozess heißt „Kolonialismus“. Das war beim Britischen Empire nicht anders …

Was war das britische Empire?

Das britische Empire ist ein Begriff, der verwendet wird, um alle Orte auf der ganzen Welt zu beschreiben, die einst von Großbritannien regiert wurden. Über viele Jahre hinweg erbaut, umfasste es große Gebiete Nordamerikas, Australiens, Neuseelands, Asiens und Afrikas sowie kleine Teile Mittel- und Südamerikas.

Wie groß war das britische Empire?

Die Größe des britischen Empire – die Menge an Land und die Anzahl der Menschen unter britischer Herrschaft – änderte sich im Laufe der Jahre. Auf seinem Höhepunkt im Jahr 1922 war es das größte Reich, das die Welt je gesehen hatte, es bedeckte etwa ein Viertel der Landoberfläche der Erde und regierte über 458 Millionen Menschen.

Sklaverei und das Britische Empire

Einer der schrecklichsten Teile der Geschichte des britischen Empire war seine Beteiligung am Handel mit versklavten Menschen – Menschen, die zum Eigentum anderer gemacht und gezwungen wurden, den Forderungen ihrer Besitzer zu gehorchen.

Im Laufe der Geschichte hat Sklaverei auf allen Kontinenten und in vielen Gesellschaften existiert, aber als die europäischen Imperialisten im 15. Jahrhundert in Afrika ankamen, begannen sie mit der am besten organisierten Sklavenoperation, die die Welt je gesehen hatte – dem transatlantischen Sklavenhandel.

Die Sklaverei machte Großbritannien unglaublich reich. Es verschaffte Sklavenhaltern unbezahlte Arbeit, um teure Güter wie Zucker, Tabak und Baumwolle anzubauen, die sie mit riesigen Gewinnen verkaufen konnten – auf Kosten der versklavten Menschen und ihrer Heimatländer. Es finanzierte auch weitgehend die industrielle Revolution Großbritanniens, die Großbritannien nur noch reicher machte.

Großbritannien verbot 1807 den Handel mit versklavten Menschen in seinem Reich (bekannt als Abolition), aber es dauerte weitere 26 Jahre, bis es die Sklaverei insgesamt verbot (bekannt als Emanzipation). leiden in rassistischen Gesellschaften. Die Menschen hielten sie für weniger wichtig als die Weißen und nutzten diese Überzeugungen, um den früheren Handel mit versklavten Menschen zu rechtfertigen.

Warum ist das Empire zusammengebrochen?

Im Laufe des 20. Jahrhunderts brach das britische Imperium schrittweise zusammen. Nach dem Ersten Weltkrieg (1914-1918) breitete sich ein Gefühl des „Nationalismus“ auf der ganzen Welt aus, wonach die Länder das Recht haben sollten, unabhängig zu sein und sich selbst zu regieren. 1926 wurden Kanada, Australien, Neuseeland und Südafrika unabhängig, was bedeutete, dass sie nicht mehr unter britischer Kontrolle standen.

Warum wurden diese Länder also zuerst unabhängig? Nun, zu dieser Zeit hatten diese Länder eine große weiße Bevölkerung europäischer Abstammung, die unter der Herrschaft formeller Regierungen lebte. Sie galten daher als erfahrener und „fähiger“, ihr eigenes Land erfolgreich zu führen, was dem Reich als Ganzes zugute kommen würde. Die damals von den Briten vertretenen rassistischen Ansichten führten dazu, dass anderen britischen Kolonien – mit einer großen Bevölkerung nichtweißer Menschen – keine Unabhängigkeit gewährt wurde, selbst wenn sie darum baten …

In den nächsten Jahrzehnten drängten die verbleibenden Kolonien jedoch weiter auf Unabhängigkeit. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte Großbritannien nicht mehr den Reichtum oder die Kraft, ein Imperium in Übersee zu verwalten. Viele Kolonien hatten während des Krieges für die Briten gekämpft (obwohl Farbige hauptsächlich niederrangige Positionen erhalten hatten) und machten ihre eigenen Pläne für die Unabhängigkeit.

1947 gewann Indien seine Unabhängigkeit, und von den 1950er bis 1980er Jahren kämpften und gewannen auch afrikanische Kolonien ihre Unabhängigkeit. Die letzte bedeutende britische Kolonie, Hongkong, wurde 1997 an China zurückgegeben.

Was denken wir heute darüber?

By the time the British Empire came to an end, it had truly left its mark on the world. Countries had experienced huge socialeconomic and political changes under British rule. But what the British Empire left behind is a complex topic that is questioned and discussed to this very day…

In the past, the British largely looked proudly on its empire, as a period that brought power and wealth to Britain, funding exciting new inventions, technology, the trade of exotic goods and helping other countries to ‘modernise’.

When the empire was being built, British people largely believed they were doing the right thing. In their eyes, they were improving and developing lands and bringing order to non-white countries which – due to racist attitudes – they thought were ‘uncivilised’ and ‘backward’. The British also believed they were doing the work of God by spreading Christianity – which they considered to be the ‘right’ religion. 

Florian Ravaux
Als gebürtiger Bretone befürchtet Monsieur Ravaux vor allem eines: dass ihm der Himmel auf den Kopf fällt. Florian Ravaux, 1983 in Rennes geboren, studierte Rechtswissenschaften in Frankreich an der Universität Rennes 1 und in Deutschland an der Humboldt-Universität zu Berlin. Während seines Studiums spezialisierte er sich auf europäisches Recht. Darüber hinaus erwarb er in Partnerschaft mit Sciences-po Straßburg einen Master-Abschluss in Wissenschaftspolitik am Institut des Hautes Etudes Européennes in Straßburg.
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