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Dänische Silvesterbräuche

Viele Länder der Welt feiern den Jahreswechsel. In Deutschland tun wir dies meist im Kreise unserer Freunde. Es wird zusammen gekocht, zu den Klassikern zählen das Käse-Fondue und Raclette. Um sich hierzu Lande die Zeit bis Mitternacht zu vertreiben, spielen die Menschen Gesellschaftsspiele oder machen Bleigießen. Um 00:0 ist es dann soweit. Das Feuerwerk geht los und die Menschen stoßen miteinander an, um sich eine frohes neues Jahr zu wünschen. Wie auch bei anderen Festlichkeiten, gibt es sehr unterschiedliche Silvestertraditionen in den Ländern der Welt. Wir werfen jetzt einen Blick auf einen unserer Nachbarn und entdecken ein paar dänische Silvesterbräuche. 

So läuten die Dänen den Jahreswechsel ein 

In Dänemark wird Silvester ebenfalls mit Freunden gefeiert. Am 31. Dezember um 18:00 versammelt sich das ganze Land vor dem Fernseher, um die Neujahrsansprache der Königin mitzuverfolgen. Nach der Ansprache wird gemeinsam gegessen und getrunken. Ein absolutes Muss zum Jahreswechsel ist in Dänemark der Kransekage. Der Kuchen ist sehr süß und schmeckt nach Marzipan. Ihn vollständig aufzuessen, ist quasi nicht möglich, weil er zu schwer und einfach zu viel ist. Und genau das war auch die ursprüngliche Idee hinter dem Kuchen. Einst symbolisierte er Reichtum und Überfluss. Die Dänen ziehen sich zu Silvester gerne festlich an und mögen viel Glanz und Glitter. Auch dann, wenn man eigentlich nur im kleinen Rahmen zu Hause feiert. 

Dänische Silvesterbräuche: der Sprung ins neue Jahr  

Um Mitternacht erwartet den Außenstehenden noch eine andere etwas merkwürdig scheinende Tradition. Punkt Null Uhr ist es in Dänemark üblich von einem Stuhl, Tisch oder Sofa ins neue Jahr zu hüpfen. Die Menschen stellen sich auf ein Möbelstück und springen um Mitternacht herunter, denn auf die Grenze zwischen den beiden Jahren zu treten, soll vermieden werden. Dieser wortwörtliche „Sprung ins neue Jahr“ soll Glück bringen. Am besten hat man während des Sprungs auch ein wenig Geld in der Tasche, denn daran soll es im nächsten Jahr nicht fehlen. 

Nach dem Sprung wird in Dänemark die Nationalhymne gesungen. Wie in vielen anderen Ländern hat sich auch in Dänemark der Brauch entwickelt, die bösen Geister mittels Lärm zu vertreiben. Allerdings geht das Knallen schon ab 20:00 Uhr los. 

Florian Ravaux
Als gebürtiger Bretone befürchtet Monsieur Ravaux vor allem eines: dass ihm der Himmel auf den Kopf fällt. Florian Ravaux, 1983 in Rennes geboren, studierte Rechtswissenschaften in Frankreich an der Universität Rennes 1 und in Deutschland an der Humboldt-Universität zu Berlin. Während seines Studiums spezialisierte er sich auf europäisches Recht. Darüber hinaus erwarb er in Partnerschaft mit Sciences-po Straßburg einen Master-Abschluss in Wissenschaftspolitik am Institut des Hautes Etudes Européennes in Straßburg.
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