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DAS ZIEL NUMMER 1 ZUM AUSWANDERN… BAHRAIN

Hier stellen wir Ihnen Bahrain vor, das Auswanderungsziel Nummer 1

Bahrain, ein Archipel mit 33 Inseln zwischen Saudi Arabien und Katar, ist der kleinste Staat der Arabischen Halbinsel. 6 Flugstunden von Paris gelegen, ist Bahrain ein gastfreundliches Land: Mehr als die Hälfte der Bevölkerung besteht aus Ausländern! Dieser Trend wird sich vermutlich noch verstärken, da Bahrain in der Expat Insider – Umfrage von 2017 den ersten Platz unter den Länder belegt, in denen man als Auswanderer und Franzose am besten lebt.

Bahrain bietet Auswandererfamilien eine hohe Lebensqualität in einem multikulturellem Umfeld mit einer offenen und toleranten Gesellschaft uns geringen Lebensunterhaltskosten.
Durch seine Steuergesetzgebung, welche die großzügigste im Persischen Golf ist, und seine strategische Lage im Zentrum des Golfs ist Bahrain ein begehrter Ort für Investoren, die den orientalischen Markt erschließen wollen. Es gibt zahlreiche berufliche Möglichkeiten mit hohen Gehältern sowie eine gute Bildungsqualität und eine familienfreundliche Versorgung und Infrastruktur.
 Außerdem ist die Integration recht einfach, da drei Viertel der Bahrainer Englisch sprechen. 

Der negative Punkt bleibt das politische Klima, welches seit der Niederschlagung einer populären Protestbewegung 2011 angespannt ist. Dies hat einige Investoren nach Katar und Dubai fliehen lassen, wo sie vor den arabischen Aufständen verschont sind. 

Es ist wieder Ruhe eingekehrt, doch zwischen Sunniten und Schiiten bleiben die Spannungen präsent. Im Jahr 2017 gab es einen Anstieg der willkürlichen Verhaftungen und eine Wiederaufnahme der Hinrichtungen. Anlässlich dieser Umstände veröffentlichte Amnesty International einen belastenden Bericht über die Menschenrechtssituation in Bahrain.
Als Ausländer werden Sie von dieser Gewalt verschont, jedoch müssen Sie vorsichtig sein und die Französische Botschaft in Bahrain konsultieren, wo etwaige Demonstrationen gemeldet werden.

Vorgehensweise zum Auswandern nach Bahrain

Um eine Aufenthaltsgenehmigung in Bahrain zu erhalten, müssen Sie zunächst eine Identitätskarte für die Volkszählung in Bahrain (C.P.R.) bei der zentralen Registrierungsstelle beantragen.

Um ein Arbeitsvisum zu erhalten, benötigen Sie einen Arbeitsvertrag. Der Arbeitgeber muss dazu eine Einverständniserklärung vom Bahrainer Einwanderungsbüro vorlegen. 

Unterkünfte

Die Mieten variieren zwischen 500 und 2000 US-Dollar im Monat.

EInwanderer wohnen mehrheitlich in Manama und in den Vororten, allen voran Saar und Budaya. Der größte Teil wohnt in sogenannten „Compounds“, wobei es sich um Siedlungen aus einigen Dutzend Häusern handelt. Diese verfügen häufig über ein oder mehrere Schwimmbäder, Tennisplätze, Sporthallen etc. 

Bildung in Bahrain

Die Französische Schule von Bahrain gewann den ersten Platz in der Kategorie Privatschule und den dritten Platz in der Kategorie Bildungseinrichtung 2020 für den Capital Governorate Volunteer Award.

Tatsächlich regen die Bildungsprogramme alle Schüler zu Freiwilligenarbeit an. Letzteres soll die Verbreitung der Kultur der nachhaltigen Entwicklung, die Verwirklichung des Geistes der sozialen Solidarität und der Kultur der Liebe des Gebens und Schenkens an andere sowie die Integration zwischen bahrainischer und französischer Bildung unterstützen.

Transportmittel

Der internationale Führerschein genügt für Touristen, wohingegen Einwohner ihre Fahrerlaubnis umwandeln müssen. Dazu wenden sie sich an das Traffic Department.

In Bahrain gilt Rechtsverkehr.

Gesundheit der Einwanderer

Die in Frankreich bekannte Dorfmedizin existiert in Bahrain nicht unbedingt. Ärzte praktizieren in Praxen, Krankenhäusern und Kliniken.
Das medizinische Personal besteht zu großen Teilen aus Einwanderern, von denen jeder Englisch spricht. Die Versorgung ist dabei genau so gut wie in Westeuropa. Allerdings ist die Versorgung sehr teuer, weshalb es absolut notwendig ist, eine internationale Krankenversicherung abzuschließen.

Steuerwesen

Im März 2018 hat die EU Bahrain von der Schwarzen Liste der Steueroasen gestrichen. Allerdings hat das Land alle Vorteile, denn es gibt keine Umsatzsteuer, außer für Benzin (12%) und keine Körperschaftssteuer, außer für die Ölfirmen.

Der Umgang mit Einwanderen in diesem multikulturellen Land gilt allgemein als sehr herzlich, womit Bahrain den anderen Golfstaaten weit voraus ist.

All das macht es zum Auswanderungsziel Nummer 1!

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Florian Ravaux
Als gebürtiger Bretone befürchtet Monsieur Ravaux vor allem eines: dass ihm der Himmel auf den Kopf fällt. Florian Ravaux, 1983 in Rennes geboren, studierte Rechtswissenschaften in Frankreich an der Universität Rennes 1 und in Deutschland an der Humboldt-Universität zu Berlin. Während seines Studiums spezialisierte er sich auf europäisches Recht. Darüber hinaus erwarb er in Partnerschaft mit Sciences-po Straßburg einen Master-Abschluss in Wissenschaftspolitik am Institut des Hautes Etudes Européennes in Straßburg.
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