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10 MÖGLICHKEITEN, IM AUSLAND ZU LEBEN (WIE: KURZ- & LANGFRISTIG)

Haben Sie schon einmal davon geträumt, im Ausland zu leben? Lesen Sie diesen Artikel um 10 Wege zu erfahren, das zu ermöglichen (inklusive: Studieren, arbeiten, Freiwilligenarbeit, spezielle Visa etc.). Diese Liste beinhaltet Vor- und Nachteile zu jeder Option und verrät Ihnen Tricks zur Bewerbung. Für jedes Alter, jede Nationalität und jedes Bildungslevel.

Im Ausland zu leben ist eine der aufschlussreichsten Erfahrungen, die Sie für sich selbst machen können. Sie haben die Möglichkeit, sich einer Herausforderung unter neuen Bedingungen zu stellen und sich durch Probleme zu arbeiten, die Sie zu Hause nie hatten. Damit können Sie sich entwickeln und als Person wachsen. Ganz im Ernst: Wenn Sie die Möglichkeit haben, es zu tun, dann tun Sie es.

Kein Problem das Sie dort bekommen könnten ist schlimmer als das Bereuen und das ewige „was wäre gewesen wenn“, das Sie durchleben, wenn Sie es nicht tun. Viele Leute fragen sich aber, wie sie im Ausland leben sollen, wenn sie nicht mal genug Geld haben um ein anderes Land zu besuchen.

Hier ist eine Liste aller möglichen und vorstellbaren Optionen, mit denen Sie in einem anderen Land leben und Ihr Leben verbessern können. Der erste Teil der Liste nennt Ihnen Möglichkeiten, im Ausland zu arbeiten und Geld zu verdienen. Der zweite Teil schlägt Möglichkeiten vor, im Ausland mit wenig oder keinem Geld zu leben. Wir hoffen, dass Sie eine oder mehrere Optionen finden, die Ihnen weiterhelfen.

Mit einem Studentenvisum in einem anderen Land leben um dabei gleichzeitig zu arbeiten

Dies ist eine sehr geläufige Methode um die Chance zu bekommen, im Ausland zu leben. Viele Länder erlauben ausländischen Studenten, während ihres Studiums legal zu arbeiten. In diesem Fall gibt es zwei Arten von Bildungsstätten: Universitäten und Technische Hochschulen. Dort können Sie studieren was Sie wollen, darunter auch die Sprache des Landes in dem Sie sind.

In den meisten Fällen können Studenten nur in Teilzeit arbeiten, etwa 20 Stunden pro Woche. Einige Länder in denen dies erlaubt ist: Australien, Neuseeland, Kanada, Irland, die USA, Deutschland, Frankreich, Spanien und viele andere…

Es gibt zahlreiche Jobmöglichkeiten für Studenten, aber erwarten Sie auch nicht zu viel. Sie können beispielsweise als Kellner*in, Babysitter*in oder Lieferant*in arbeiten.

Vorteile: Relativ einfacher Erhalt eines Visums (als Student), Mit dem Visum legal arbeiten können (an bestimmten Orten), dabei gleichzeitig eine andere Sprache lernen, Sie werden in einigen Ländern gut bezahlt, das Studentenleben in anderen Ländern kennen lernen, keine Altersbegrenzung.

Machen Sie einen Arbeitsaustausch im Ausland während Ihrer Sommerferien an der Universität

Dies ist ein gutes System, mit dem Sie während Ihrer Semesterferien im Ausland in Hotels, an Skipisten oder in Vergnügungsparks arbeiten können. Das Hauptziel zum Arbeiten sind die USA, Sie können jedoch auch in andere Länder wie Frankreich oder Irland gehen.

Um teilzunehmen müssen Sie in Ihrem Heimatland studieren, die Sprache des Landes, in welches Sie wollen, auf mindestens mittlerem Niveau beherrschen und dazu bereit sein; mindestens 3 Monate Ihrer Ferien mit Arbeiten zu verbringen. Zudem müssen Sie zwischen 18 und 25 Jahre alt sein. Ehrlich gesagt habe ich selbst nie in diesem Programm mitgemacht, habe aber viele Leute getroffen, die es gemacht haben und denen es gefallen hat.

Sie müssen eine Anfangsinvestition tätigen, die sich am Ende vielleicht nicht auszahlt.

Trotzdem ist es für Sie wahrscheinlich eine günstigsten Wege um 3 Monate im Ausland zu verbringen und dabei eine andere Sprache zu üben, Geld zu verdienen und sich mit Menschen zu vergnügen, die mit Ihnen auf einer Wellenlänge sind.

Sich für ein Working-Holiday Visum bewerben

Eine Option, die viele noch nicht zu kennen scheinen, ist das „Working Holiday Visum“. Ein Working Holiday Visum ist eine Aufenthaltserlaubnis, die es Reisenden erlaubt, in einem bestimmten Land zu arbeiten und ihre Reise zu finanzieren. Mit diesem Visum können Sie die Erfahrung machen, im Ausland zu leben, ohne die Mühe auf sich nehmen zu müssen, jemanden zu finden, der ein Arbeitsvisum sponsert, bevor Sie ankommen, oder für teure Auslandsstudienprogramme zu bezahlen.

Dies ist eine sehr gute Option für diejenigen, die nicht viel Geld in einen Austausch investieren wollen und nur arbeiten wollen, ohne dabei zu studieren. Dieses Visum hindert Sie jedoch nicht daran, zu studieren oder einfach durch das Land zu reisen, wenn Sie das möchten. Das Visum gilt (normalerweise) für ein Jahr und Sie können fast alles damit machen!

Vorteile: Wenige Startkosten (nur das Visum muss bezahlt werden), Sie können mit dem Visum machen was Sie wollen… Sie müssen nicht nur arbeiten, es gibt viele Optionen je nach Ihrer Nationalität, wenn Sie arbeiten können Sie damit Ihren Lebenslauf aufhübschen.

Einen Job finden, der Ihr Arbeitsvisum sponsert

Grundsätzlich ist es nicht unmöglich, im Ausland Arbeit zu finden. Es ist nicht einfach aber auch nicht unmöglich. Normalerweise gibt es zwei Möglichkeiten:

a) Die Firma in der Sie in Ihrem Heimatland arbeiten schickt Sie in eine ihrer Zweigstellen im Ausland.

Dies ist, wenn verfügbar, der einfachste Weg. Ihre Firma kümmert sich um die gesamte notwendige Bürokratie und den Papierkram um Sie ins Ausland zu bringen. Außerdem haben Sie bereits einen Job sicher.

b) Sie finden selbstständig einen Job im Ausland.

Natürlich ist das viel schwieriger als die o. g. Möglichkeit, da Sie sich Ihren Job ja selber suchen müssen. Am Wichtigsten ist es, einen Job in einem Unternehmen zu finden, das für Ihr Visum sorgt. Das ist nie einfach aber es ist möglich. Besonders gut sind die Chancen, wenn Sie in einem Bereich arbeiten, der auf der ganzen Welt gefragt ist. Hier sind einige Jobs bei denen Sie für gewöhnlich ein Arbeitsvisum gesponsert bekommen: Au pair oder Englischlehrer*in.

Vorteile: Legales Arbeiten, dadurch keine Angst davor, aus dem Land ausgewiesen oder verbannt zu werden oder Geldstrafen zahlen zu müssen, Sie können etwas in Ihrem Hauptberufsfeld tun, Ihr Arbeitgeber kümmert sich um den Papierkram und das Visum, Sie haben bei der Ankunft im Land einen sicheren Job und das Visum in der Tasche.

Versuchen, eine zweite Staatsbürgerschaft zu erhalten

Für manche Menschen ist das einfacher als für Sie selbst. Und oft wissen die Leute gar nicht, dass das eine Möglichkeit ist! Es gibt 3 Möglichkeiten, eine andere Staatsbürgerschaft zu erlangen:

a) Durch Ihre Familie

In diesem müssen Sie einen Elternteil, Großelternteil oder sogar Urgroßelternteil haben, der eine andere Staatsbürgerschaft hat. Zum Beispiel sind bei Brasilianern Portugiesisch, Italienisch oder Deutsch die geläufigsten zweiten Staatsbürgerschaften.

Jedes Land hat andere Regeln bezüglich des Erwerbs der Staatsbürgerschaft der Eltern. Auf der Website des Konsulats des jeweiligen Landes erfährt man, ob es möglich ist und was man dafür tun muss.

Natürlich ist es ein schwieriger, langsamer und relativ teurer Prozess.

b) Durch eine Aufenthaltserlaubnis und dann die Staatsbürgerschaft, je nach Dauer des Aufenthalts

Wenn Sie für eine lange Zeit legal in einem anderen Land leben, erhalten Sie oft eine Aufenthaltserlaubnis und sogar die Staatsbürgerschaft. Jedes Land hat andere Regeln, also überprüfen Sie die Einwanderungs-Website des Landes, für das Sie sich interessieren. Das heißt aber wiederum, dass Sie vorher einen Weg gefunden haben müssen, in dem Land legal zu leben und zu arbeiten.

c) Durch den Umweg der Heirat

Auch das hängt von jedem Land ab, aber selbst wenn Sie keine Staatsbürgerschaft bekommen können, dürfen Sie, wenn Sie verheiratet sind, zumindest in dem Land Ihres/Ihrer Liebsten leben und arbeiten…

Vorteile: Sie können im jeweiligen Land legal leben und arbeiten, Sie können die selben Vorteile (und Pflichten) haben wie die anderen Staatsbürger derselben Nation, Sie können neue Möglichkeiten bekommen, in andere Länder ohne Visum einzureisen (besonders bei Entwicklungsländern).

Florian Ravaux
Als gebürtiger Bretone befürchtet Monsieur Ravaux vor allem eines: dass ihm der Himmel auf den Kopf fällt. Florian Ravaux, 1983 in Rennes geboren, studierte Rechtswissenschaften in Frankreich an der Universität Rennes 1 und in Deutschland an der Humboldt-Universität zu Berlin. Während seines Studiums spezialisierte er sich auf europäisches Recht. Darüber hinaus erwarb er in Partnerschaft mit Sciences-po Straßburg einen Master-Abschluss in Wissenschaftspolitik am Institut des Hautes Etudes Européennes in Straßburg.
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