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Werbung übersetzen – Was sollte man beachten?

Werbung muss Marken auch mit einem mehrsprachigen Publikum erreichen, deshalb sollte man Werbung übersetzen. Im Marketing gibt es keine Zweitsprachen; Marken sollten in jeder Zielgruppe ihre eigenen Muttersprache erreichen und eine emotionalen Effekt schaffen, die Kaufentscheidungen inspiriert. Erfolgreiche Werbekampagnen verkaufen nicht nur Produkte, sondern prägen auch Markengeschichten in den Köpfen der Verbraucher.

Globale Marken wie Nike und Coca-Cola zeichnen sich dadurch aus, dass sie wissen, was ihre Marke für die Menschen in jedem Zielmarkt bedeuten soll und welche Art von Botschaft dieses Image in den Köpfen jedes Publikums aufbaut.

Werbung übersetzen

Werbeübersetzungen sind ein Nebenprodukt des internationalen Marketings. Das bedeutet, dass Sie es mit einer komplexen Zielgruppe zu tun haben, die über viele Kulturen und Sprachbarrieren verteilt ist. Diese müssen alle in Ihrem Übersetzungsprozess berücksichtigt werden. Wichtig dabei sind folgende Punkte:

Zieldefinition: Definieren Sie Ihr Ziel für jede Zielgruppe und jedes einzelne Übersetzungsprojekt.

  • Zielgruppenforschung: Führen Sie gründliche Recherchen zu jeder Zielgruppe durch, um zu verstehen, was sie einzigartig macht und welche Herausforderungen die Übersetzung von Inhalten für sie hat.
  • Anpassung: Es mag verlockend sein, eine Nachricht für mehrere Zielgruppen zu übersetzen, aber es besteht die Möglichkeit, dass Sie Ihre ursprüngliche Nachricht an die besonderen Bedürfnisse und Herausforderungen bestimmter Zielgruppen anpassen müssen
  • Übersetzung: Nachdem Ihre Ziele und Botschaften definiert sind, beginnt der Übersetzungsprozess.
  • Überprüfung: Sobald Ihre Inhalte übersetzt sind, stellt der Überprüfungs- und Bearbeitungsprozess sicher, dass alles in Ordnung ist.

Es ist wichtig die Sprache der Kunden zu sprechen

Der größte Fehler, den Marken bei der Übersetzung von Werbung machen, ist anzunehmen, dass dieselbe Botschaft in jedem Markt die gleiche Reaktion hervorruft. Bei einigen Marken könnte das vielleicht funktionieren, wenn das gesamte Marken- oder Produktimage in jedem Markt ähnlich ist.

Luxusautos zum Beispiel richten sich in jedem Markt an Gutverdiener, daher sind die Bilder und Emotionen, mit denen diese Marken spielen, sehr ähnlich. Die meisten Marken müssen jedoch härter arbeiten. Das gilt zum Beispiel für Coca-Cola, Nike und anderen großen Marken, die ihre Botschaften stark an jeden Zielmarkt anpassen. Generell gilt: Je breiter Ihre kollektiven Zielmärkte sind, desto mehr müssen Sie dafür tun.

Florian Ravaux
Als gebürtiger Bretone befürchtet Monsieur Ravaux vor allem eines: dass ihm der Himmel auf den Kopf fällt. Florian Ravaux, 1983 in Rennes geboren, studierte Rechtswissenschaften in Frankreich an der Universität Rennes 1 und in Deutschland an der Humboldt-Universität zu Berlin. Während seines Studiums spezialisierte er sich auf europäisches Recht. Darüber hinaus erwarb er in Partnerschaft mit Sciences-po Straßburg einen Master-Abschluss in Wissenschaftspolitik am Institut des Hautes Etudes Européennes in Straßburg.
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