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Die Traumfabrik

Hollywood dominiert seit Jahrzehnten unangefochten die Filmindustrie der westlichen Welt. In der großen Traumfabrik der Vereinigten Staaten werden moderne Märchen geboren und Sehnsüchte der Menschen gestillt. Hollywood ist schon längst ein Symbol für Glamour, Erfolg und Reichtum. Die Hoffnungen und Träume von Millionen stehen hinter dem Namen. Der Ort, der einst nur ein unbedeutender Stadtteil in Los Angeles war, ist nun ein Mythos. Heute ist die Filmindustrie eine der umsatzstärksten Branchen der USA und Hollywood ein Imperium. Doch dass heute ausgerechnet Hollywood das Herz der Filmindustrie ist, war in erster Linie ein großer Zufall.

Die Entstehung Hollywoods 

Hingegen vier Vermutungen, beginnt die Geschichte Hollywoods an der amerikanischen Ostküste: in New York. Anfang des 20. Jahrhunderts gründeten dort die damals bedeutendsten Unternehmen der Filmindustrie die „Motion Picture Patent Company“ und kontrollierten mit ihren Patenten auf Filmmaterial, Kameras und Projektoren den gesamten Filmmarkt der USA. Vertrieben durch die Lizenzpolitik des Konzerns, gingen einige unabhängige Produzenten an die Westküste in einen kleinen Vorort von Los Angeles – Hollywood. Einige Jahre später wurde die „Motion Picture Patent Company“ für illegal erklärt. Die unabhängigen Produzenten begannen, die großen Filmstudios aufzubauen, darunter die Vorläufer von „Paramount“, „Metro-Goldwyn-Mayer“, „Warner Brothers“ und „20th Century Fox“. 

Die Traumfabrik – Golden Age

Dass die Filmstudios in Hollywood entstehen und später so erfolgreich werden würden, war nicht nur dem reinen Zufall geschuldet. In Hollywood waren die Bedingungen besonders gut, denn das ganze Jahr über herrschten hier milde bis hohe Temperaturen, die auch Außendreharbeiten rund um die Uhr ermöglichten. Zudem gab es viele Arbeitskräfte und das Bauland war billig. Die Filmstudios produzierten wöchentlich neue Filme. Mit der Erfindung des Tonfilms, konnte die Filmindustrie größere Märkte erschließen und ihr Erfolg war unaufhaltsam. In den kommenden Jahren wurden vor allem der Western, Musicals und Gangsterfilme massentauglich. Die Goldene Ära (1915-1963) ist geprägt von glamourösen Stars. Zu den großen Ikonen dieser Zeit gehören unter anderem Robert Redford, Paul Newman, James Dean, Clint Eastwood, Marlon Brando, Marilyn Monroe, Jane Fonda und viele weitere. Die Netflix-Serie „Hollywood“ widmet sich mit einer fiktiven Geschichte dieser goldenen Zeit der Traumfabrik und ihrem ehemaligen, legendären Studiosystem.

Hollywood heute

Laut Angaben leben heute schätzungsweise 300.000 Schauspieler in Los Angeles, doch nur wenige von ihnen können damit ihren Lebensunterhalt verdienen. Denn die Gage eines Schauspielers richtet sich nach dem Erfolg des Films. Das bekannte Hollywood Sign prangt auf der Hügelkette oberhalb der Stadt Los Angeles, den Hollywood Hills. Die Top-5 der am besten verdienenden Schauspieler im Jahr 2020 sind laut Forbes-Liste Wayne Johnson, Ryan Reynolds, Mark Wahlberg, Ben Affleck und Von Diesel. Die drei erfolgreichsten Filme der heutigen Zeit gelassen am Umsatz sind Avatar, Avengers: Endgame und Titanic.

Florian Ravaux
Als gebürtiger Bretone befürchtet Monsieur Ravaux vor allem eines: dass ihm der Himmel auf den Kopf fällt. Florian Ravaux, 1983 in Rennes geboren, studierte Rechtswissenschaften in Frankreich an der Universität Rennes 1 und in Deutschland an der Humboldt-Universität zu Berlin. Während seines Studiums spezialisierte er sich auf europäisches Recht. Darüber hinaus erwarb er in Partnerschaft mit Sciences-po Straßburg einen Master-Abschluss in Wissenschaftspolitik am Institut des Hautes Etudes Européennes in Straßburg.
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