Übersetzer werden

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Als Übersetzer verlässt Du Dich nicht nur auf Wörterbücher und Vokabellisten, sondern Du verfügst auch über ein ausgeprägtes Gespür für Sprache. Ein Übersetzer ist ein Sprachmittler, der – im Gegensatz zum Dolmetscher– fixierten (in der Regel schriftlichen) Text von einer Ausgangssprache in eine Zielsprache übersetzt.

Der Übersetzerberuf ist meist abwechslungsreich und interessant. Dies gilt besonders für die selbständigen Übersetzer. Übersetzer und Dolmetscher müssen nicht nur die jeweiligen Fremdsprachen sehr gut beherrschen, sondern auch Kultur und Geschichte der betreffenden Länder kennen und verstehen und über ein ausgeprägtes Gespür für die jeweils typischen Kommunikationsmuster und -techniken verfügen.

Von ganz entscheidender Bedeutung ist ferner eine überdurchschnittlich gute Beherrschung der eigenen Muttersprache, da in der Regel in die Muttersprache übersetzt wird. Daneben ist natürlich je nach Fachgebiet weiteres sachbezogenes, auch landes- oder sprachspezifisches Fachwissen sowie Wissen über die jeweiligen Textsorten unerlässlich

Ausbildungs- und Prüfungsmöglichkeiten

In Deutschland ist der Beruf des Übersetzers nicht rechtlich geschützt. Ähnlich wie bei Journalisten oder Autoren kann sich jeder der will Übersetzer nennen. Dennoch gibt es zahlreiche Ausbildungsmöglichkeiten bis hin zu einer staatlich anerkannten Ausbildung, die nur in einigen Bundesländern angeboten wird. Grundsätzlich kannst du in Deutschland für eine fundierte Ausbildung aber drei unterschiedliche Wege gehen.

  • Studium:Im Studium in Übersetzen und Dolmetschen befasst Du Dich intensiv mit 2 oder 3 Sprachen, die Du zu Beginn des Studiums wählst. Neben klassischen Fremdsprachen ist beispielsweise auch die Spezialisierung auf Gebärdensprache möglich. Das Studium umfasst intensiven Sprachunterricht. Bis vor kurzem hieß der Abschluss noch Diplom-Übersetzer. Der neue Abschluss ist der Bachelor, bei guten Noten ist danach der Mastermöglich. Mehr erfahren: http://db.uni-leipzig.de/studieren/
  • Staatlich geprüfter Übersetzer:In einigen Bundesländern wird eine Staatliche Prüfung für Dolmetscher und/oder Übersetzer angeboten. Wer eine solche ablegt, darf die Bezeichnung „Staatlich geprüfter Übersetzer” bzw. „Staatlich geprüfter Dolmetscher” oder „Staatlich geprüfter Gebärdensprachdolmetscher” führen.  Die Zulassung zur Prüfung erfolgt für alle Sprachen entweder auf der Grundlage einer entsprechenden Ausbildung (z.B. an einer Fachakademie) oder von Nachweisen entsprechender Fremdsprachen- und Fachkenntnisse sowie drei Jahren Berufspraxis. Eine bestandene staatliche Prüfung kann (ebenso wie ein Hochschulabschluss) als Grundlage für die Beeidigungvor Gericht dienen. Hier Mehr erfahren: https://bdue.de/der-beruf/wege-zum-beruf/staatliche-pruefung/
  • IHK-Prüfung: Wer sich keinem Übersetzer-Studium stellen möchte, kann auch eine Prüfung bei der IHK ablegen. Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung ist regelmäßig die Teilnahme an einem entsprechenden Vorbereitungskurs, der von privaten Bildungseinrichtungen angeboten wird. Die Ausbildung erfolgt somit in der Regel in einem schulischen Rahmen, an den sich das Ablegen der Prüfung anschließt. Hier Mehr erfahren: https://www.ihk.de/#ihk-finderstudium

Übersetzer werden: Karriere und Zukunft

Eine immer mehr globalisierte Welt und der wirtschaftliche Handel sind natürlich ein Motor für den Bedarf an Übersetzern, was aber auch dazu führt, dass es eine immer größere Konkurrenz gibt. Viele Menschen wachsen heute zwei- oder mehrsprachig auf, was deine Chancen schmälert, wenn dies bei dir nicht der Fall sein sollte. Es gibt ebenfalls auch eine Entwicklung zu Massenprodukten aus fernöstlichen Länder, die sogar deutsche Übersetzungen anbieten. Oft ist die Qualität dabei – noch-  sehr schlecht, aber meistens ist es leider so, dass für den Kunden bei der ersten Bestellung nur der Preis zählt.

Auch wird die Konkurrenz von maschinellen Übersetzungen immer besser. Viele große Unternehmen im Onlinesektor arbeite daran, Übersetzungen vor allem von einem computergesteuerten System übernehmen zu lassen. Auch wenn die Ergebnisse bis jetzt noch selten ausreichend sind und manchmal auch komisch, sollte jedem bewusst sein, dass die Entwicklung nicht schläft und auf längere Sicht solche Systeme eine Konkurrenz werden könnten. Allerdings ist es natürlich auch so, dass bestimmte Dinge wie interkulturelle Kommunikation nicht von Maschinen übersetzt werden kann und damit nie wirklich ganz auf menschliche Übersetzungen verzichtet werden wird.

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