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Lockdown nutzen – Sprache lernen

Die aktuelle Corona Pandemie hält die Welt auf Trab. Jeden Tag kommen neue Informationen, Einschränkungen oder Regeln, die man befolgen muss. Der inzwischen zweite Lockdown in diesem Jahr sorgt dafür, dass viele Menschen nun wieder aus dem Home-Office arbeiten müssen, oder gar nicht zur Arbeit/ Uni/ Schule können und ihre Zeit zu Hause verbringen müssen. Das letzte Puzzle ist schon zweimal gelöst worden, die Bücher im Regal bereits ausgelesen und auf Netflix gibt es auch schon nichts Neues mehr. Eine der schwierigsten Aufgaben während dieses Lockdowns ist es wohl sich zu beschäftigten und abzulenken – Warum also keine neue Sprache lernen?

Den Lockdown zum Sprache lernen nutzen – Das spricht dafür!

Jede/r von uns hat sich bestimmt schon einmal im Leben vorgenommen, eine neue Sprache zu lernen und es dann doch nicht getan. Entweder fehlte die Zeit, es war zu anstrengend, eine neue Serie war viel spannender – Ausreden gab es zu Genüge. Doch besonders in Zeiten von Corona spricht einiges dafür, genau jetzt mit dem Sprachelernen anzufangen!

  1. Eine Aktivität für zu Hause: Ob Sprachkurse online, Sprachapps wie Duolingo oder ganz klassisch mit Lernbüchern aus der Bibliothek oder dem Buchhandel – Eine neue Sprache können sie ganz bequem in den eigenen vier Wänden lernen. Viele Sprachkurse werden über Online-Plattformen wie Skype, Zoom oder FaceTime angeboten, sodass alles was man dafür braucht eine Kamera und ein Mikrophone sind. Die meisten Laptops und Mobiltelefone verfügen bereits über eine solche Ausstattung. So halten Sie sich an die Abstandsregelungen des Lockdowns und lernen konzentriert aus der Sicherheit Ihres Wohnzimmers eine neue Sprache.
  2. Ablenkung und Gehirn fit halten: Eine Pandemie wie diese hat es schon seit einigen Jahrzehnten nicht mehr bei uns gegeben. Kein Wunder also, dass die Welt momentan verunsichert ist. Viele, die jetzt zu Hause bleiben müssen, wissen nicht was als nächstes kommt. Was können sie tun? Werden sie noch einen Job danach haben? Werden meine Liebsten betroffen sein? Besonders das Scrollen durch soziale Medien oder Nachrichtenplattformen, kann hier nur mehr und mehr verunsichern und einen negativen Effekt auf die bereits angespannte Psyche haben. Eine Sprache während des Lockdown zu lernen ist allerdings die perfekte Ablenkung für Sie und Ihr Gehirn. Es benötigt Ihre Konzentration und belohnt Ihr Gehirn jedes Mal, wenn Sie merken Fortschritte zu machen. Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit in diesen Zeiten so oft wie möglich auf etwas Positives und Produktives.
  3. Profit auch nach Corona: Ihre Sprachfertigkeiten zu trainieren, ist immer eine gute Idee und klar zu Ihrem Vorteil. Doch bei Sorgen um Ihre Zukunft oder Arbeitsmöglichkeiten, kann Ihnen eine neue Sprache zu lernen, eventuell ein paar Ängste nehmen. Falls es zu dem Punkt kommen sollte, an dem Sie sich umorientieren müssen, erweitern Fremdsprachen Ihr Qualifikationsprofil und machen den Lebenslauf interessanter. So können Sie die Sprache, die Sie im Lockdown lernen, für Ihren Karrieresprung nutzen. Denn sie bietet Ihnen die Chance auf attraktivere Jobangebote (auch in internationalen Unternehmen) und eine leichtere Kommunikation im multikulturellen Umfeld.
  4. Reisen: Auch wenn das Reisen und Besuchen von weitentfernten Orten momentan gar nicht oder nur zum Teil möglich ist, wird Corona irgendwann ein Ende haben. Warum als nicht jetzt schon einmal den nächsten längeren Urlaub planen? Was ist der erste Ort oder das erste Land, in den oder das Sie nach der Pandemie reisen möchten? Lernen Sie doch die Sprache dieses Landes, um sich dort mit Einheimischen oder anderen Besucher/innen austauschen zu können! Sich ein Ziel zu setzen, das einen mit Freude erfüllt, kann einem ebenfalls den nötigen Schwung zurück geben, der einem zur Zeit fehlen könnte.

Hilfreiche Angebote und Geheimtipps

Um sich im Lockdown eine neue Sprache anzueignen, braucht es nicht viel. Besonders in Zeiten der Digitalisierung und globalen Vernetzung, steht Ihnen die Welt der Lernmethoden offen. Es werden zahlreiche Sprachkurse online angeboten, denen Sie mit Kamera und Mikrophon beitreten können. Virtuelle Unterrichtsräume bringen Sprachschüler/innen und Lehrperson zusammen. Hier haben Sie Möglichkeit Spachschulen zu besuchen, die mit größeren Klassen arbeiten, oder nur mit kleinen Gruppen von 4-5 Personen. Falls Sie nicht auf die Lehrer-Schüler-Dynamik verzichten wollen, aber lieber alleine arbeiten möchten, können Sie auch Privatunterricht nehmen. Suchen Sie sich den Sprachkurs, oder die Nachhilfestunde aus, die Ihnen am besten zuspricht und in Ihrem Budget liegt.

Wenn Sie sich die Fremdsprache jedoch zunächst alleine aneignen möchten, empfehlen sich App wie Duolingo. Auch hier können Sie sowohl auf dem Laptop als auch am Handy arbeiten. Duolingo wirbt damit eine neue Sprache mit bereits 15 Minuten am Tag zu lernen. Kurze Tests, Sprachmodule und Spiele, helfen Ihnen die Grundlagen einer neuen Sprache in kurzer Zeit zu erlernen oder eine alte Sprache wieder aufzufrischen.

Doch was passiert, wenn Sie nach ein paar Tagen die Lust verlieren, sich weiter auf die neue Sprache zu konzentrieren? Der Sprachkurs findet erst wieder nächste Woche statt und statt eigenständig zu lernen, würden Sie sich lieber Ihre Lieblingsserie anmachen und einfach abschalten? Ändern Sie doch einfach mal die Spracheinstellungen auf Netflix, Amazon oder ihrem DVD-Menü! Filme und Serien auf der neuen Sprache zu sehen, ist eine der besten Möglichkeiten, um diese wirklich zu lernen! Besonders solche, die man schon einige Male gesehen hat, denn dann wissen Sie ja bereits, was dort gesagt wird. So verbessern Sie nicht nur Ihr Hörverstehen, sondern erweitern auch noch Ihren Wortschatz. Für den Anfang empfehlen sich auch Untertitel – zu Anfang in Ihrer Muttersprache und später vielleicht in der neuen Fremdsprache.

Florian Ravaux
Als gebürtiger Bretone befürchtet Monsieur Ravaux vor allem eines: dass ihm der Himmel auf den Kopf fällt. Florian Ravaux, 1983 in Rennes geboren, studierte Rechtswissenschaften in Frankreich an der Universität Rennes 1 und in Deutschland an der Humboldt-Universität zu Berlin. Während seines Studiums spezialisierte er sich auf europäisches Recht. Darüber hinaus erwarb er in Partnerschaft mit Sciences-po Straßburg einen Master-Abschluss in Wissenschaftspolitik am Institut des Hautes Etudes Européennes in Straßburg.
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