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Auslandsaufenthalt in Paris – ein Erfahrungsbericht

Auslandsaufenthalt in Paris

Im dritten Semester im Studiengang in meinem Sprachstudium war ein Auslandsaufenthalt geplant, der für das Studium obligatorisch ist. Da nicht nur englisch, sondern auch französisch einen großen Teil in meinem Studium einnimmt, habe ich mich entschieden, für ein paar Monate in Frankreich zu studieren. Für mich fiel danach die Wahl sofort auf Paris, da mich der Gedanke reizte, in einer Metropole zu leben. Letztlich bewarb ich mich an einer kleinen Hochschule namens „Institut Supérieur d’interprétation et de Traduction“, kurz „ISIT“. Die Hochschule befindet sich in Arceuil, einem kleinen Vorort südlich von Paris. Um eine geeignete Unterkunft zu finden, sollte man schon früh auf die Suche gehen. Das habe ich einen Monat vor Reiseantritt auch gemerkt und musste die ersten zwei Wochen in einem Hostel nächtigen. Danach bekam ich in der Nähe des ISIT ein WG-Zimmer, das ich über Airbnb fand. Die Mieten in Paris sind im Gegensatz zu Deutschland sehr hoch, wenn man in einer einigermaßen guten Lage wohnen möchte. 

Hochschul-Alltag

Die Hochschule, fokussiert sich auf Studiengänge mit internationalem Kontext, also ideal für angehende Linguisten. Darüber hinaus hat man einen guten Einblick auf das Bildungswesen Frankreichs bekommen, denn es gibt unfassbar viele kleine, private Hochschulen und es ist allgemein hoch angesehen, zu studieren. Auch ist es für Deutsche ziemlich irritierend, dass sämtliche Schulen, Hochschulen und sogar Kindergärten umzäunt sind. Dies scheint wohl ein elementarer Sicherheitsaspekt in Frankreich zu sein.

Stadtleben

Neben dem Uni-Alltag gab es übrigens auch jede Menge Zeit, um Stadt und Leute besser kennenzulernen. Jeder Erasmus-Student hat einen Tandem-Partner während dem Auslandsaufenthalt bekommen, mit dem man die Stadt erkundet oder sich einfach über kulturelle Verschiedenheiten austauscht. Außerdem bietet Paris eine hohe Anzahl an Sehenswürdigkeiten, Aktivitäten, Museen oder Cafés. Daher wurde es in dem ganzen Semester nie langweilig. Auch Tagesausflüge ins Disneyland oder nach Versailles sind definitiv zu empfehlen. Des Weiteren ist zu sagen, dass sich das Leben in Paris kaum vom deutschen Großstadtleben unterscheidet: Es gibt eben schöne und nicht so schöne Ecken und die Pariser haben einen gewissen elitären Touch, den man aber auch in Hamburg oder München wiederfindet. Nichtsdestotrotz bekommt man einen kleinen Kulturschock am Anfang des Auslandsaufenthaltes, da die Sprache und das neue fremde Umfeld einen für einen kurzen Moment übermannen.

Auslandsaufenthalt – Erkenntnisse und Ausblick

Nicht nur, dass ich in Paris studiert habe, auch persönlich entwickelt man sich in diesen paar Monaten im Ausland um einiges weiter. Fremde Menschen und Stadt stärken das Selbstbewusstsein und man lernt Paris nicht nur oberflächlich kennen. Des Weiteren knüpft man neue internationale Kontakte, um sich noch besser zu vernetzen. Für das Studium ist das Erlangen besserer Sprachfertigkeiten und kultureller Kompetenzen von enormer Wichtigkeit, weswegen sich ein Auslandssemester lohnt. Dies könnte im späteren Arbeitsleben auch von Vorteil werden.

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